Operative Inspektion
Hier wird genauer hingeschaut
Bei der operativen Inspektion geht es vor allem um Funktion, Verschleiß und den aktuellen Zustand der Spielgeräte.
Ich schaue mir die Geräte genauer an und prüfe insbesondere die Stellen, die durch regelmäßige Nutzung beansprucht werden. Denn nicht jeder Mangel ist auf den ersten Blick zu erkennen.
Eine Schaukel muss schaukeln, eine Wippe muss wippen – und überall dort, wo Bewegung ins Spiel kommt, entsteht mit der Zeit auch Verschleiß.
Was prüfe ich?
Ich kontrolliere unter anderem bewegliche Bauteile, Verbindungen, Ketten, Seile, Gelenke und andere stark beanspruchte Stellen.
Auch Fallschutz, Standfestigkeit und Veränderungen am Gerät oder im direkten Umfeld nehme ich dabei in den Blick.
Geräte und Bauteile werden – soweit für die Prüfung erforderlich – bewegt und genauer untersucht.
Wie häufig sollte eine operative Inspektion stattfinden?
Die operative Inspektion wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Als Orientierung kann ein Intervall von etwa 1 bis 3 Monaten dienen.
Wie häufig tatsächlich geprüft werden sollte, hängt jedoch vom jeweiligen Spielplatz ab. Dabei spielen zum Beispiel die Nutzungshäufigkeit, die Beanspruchung der Geräte, die örtlichen Gegebenheiten sowie die Angaben der Hersteller eine Rolle.
Ein stark frequentierter Spielplatz kann daher kürzere Prüfintervalle benötigen als eine kleinere, wenig genutzte Anlage.
Welches Intervall für Ihren Spielplatz sinnvoll ist, sollte deshalb immer passend zur Anlage festgelegt werden.
Verschleiß gehört dazu
Ein Spielgerät darf benutzt aussehen. Schließlich ist es genau dafür da.
Entscheidend ist, normalen Verschleiß von einem sicherheitsrelevanten Mangel zu unterscheiden. Genau hier kommt der geschulte Blick ins Spiel.
Festgestellte Auffälligkeiten und Mängel dokumentiere ich nachvollziehbar. So wissen Sie, wo Handlungsbedarf besteht und welche Stellen weiterhin beobachtet werden sollten.
Gebrauchsspuren sind normal. Entscheidend ist, rechtzeitig zu erkennen, wenn daraus ein Sicherheitsrisiko wird.
